Thich Nhât Hanh Sangha

There is no way to peace,
peace is the way.

There is no way to happiness,
happiness is the way.

Es gibt keinen Weg zum Frieden -
Frieden ist der Weg.
Es gibt keinen Weg zum Glück[lichsein] -
Glück[lich sein] ist der Weg.

The best way
to take care of the future is
to take care of the present.

Die beste Art und Weise,
für die Zukunft zu sorgen, ist die,
für die Gegenwart zu sorgen.

Thich Nhât Hanh

Die Stuttgarter Sangha im Höfle…

Die Stuttgarter Sangha in der Tradition des vietnamesischen Zen-Meisters Thich Nhât Hanh trifft sich im ‚Höfle’ am Killesberg samstags nachmittags zu gemeinsamer Achtsamkeitspraxis in ca. 14-tägigem Rhythmus.

Obzwar es keine formelle Leitung gibt, haben Nachmittage bzw. Abende der gemeinsamen Praxis doch üblicherweise einen klaren Ablauf: einer Sequenz aus (geführter) Sitz-, Geh- und wiederum (stiller) Sitz-Meditation sowie dem Lesen/Rezitieren eines Sutras und/oder Texts oder ggf. dem Hören eines Dharmavortrags insbesondere von ‚Thây‘ (i.e. Thich Nhât Hanh) folgen nachmittäglich(!) eine Tee-Zeremonie sowie daran anschließend ein Dharma-Austausch; nach zumeist einigen gemeinsamen Liedern wird das Zusammensein dann mit einer kurzen stillen Meditation geschlossen. Indes meint ‚üblicherweise‘, dass solcher Ablauf gelegentlich auch zu variieren wäre, wenn Mitglieder der Gruppe Nachmittage in besonderer Weise gestalten möchten.

Wir sind eine recht ‚bunte’ Gruppe, deren Mitglieder oft auch LehrerInnen in anderen buddhistischen bzw. spirituellen Traditionen hatten oder noch haben. Da viele von uns die gemeinsame Praxis nicht zuletzt zur Stärkung ihrer individuellen Übungen nutzen, sind die Themen, zu denen wir uns austauschen, stark auch von dem geprägt, was uns gerade in unserem Leben beschäftigt: von sehr Persönlichem bis hin zu Ereignissen in der Welt. Diese Gespräche stellen damit auch eine fortgesetzte Exploration dessen dar, was es bedeuten kann, am jeweiligen Platz in dieser Welt ein Leben in Achtsamkeit zu leben – wozu Thâys Darlegungen immer wieder Inspirationen und wertvolle ethische Orientierung bieten können (wie bspw. seine Formulierung der Fünf Achtsamkeitsübungen).

…in der Tradition von Thich Nhât Hanh

Der heutige Zen-Meister Thich Nhât Hanh wurde 1926 in Zentral-Vietnam geboren und trat im Alter von 16 Jahren als Novize in den Tu-Hieu Tempel in Hue ein. Schon als junger Mönch wurde er ein führender Vertreter des sozial engagierten Buddhismus in seinem von Kriegen erschütterten Heimatland und er setzt sich seither und weiterhin weltweit für Frieden und Gewaltfreiheit ein. Seit 1966 lebt er in Süd-Frankreich im Exil, wo er mit Sr. Chân Không und anderen 1982 die spirituelle Gemeinschaft „Plum Village“ gründete (frz. ‚Village des Pruniers’) – nunmehr ein buddhistisches Kloster für Mönche und Nonnen wie auch ein Praxiszentrum für Laien (siehe www.plumvillage.org).

Seitdem entstanden weltweit (nicht zuletzt in den USA) zahlreiche Zentren, in denen auf der Grundlage seiner Darlegungen praktiziert wird. In Niederbayern gibt es seit längerem das „Intersein-Zentrum für Leben in Achtsamkeit“ (‚Haus Maitreya‘), welches von zwei Dharmalehrern in der Tradition von Thich Nhât Hanh geleitet wird (siehe www.intersein-zentrum.de). Seit Oktober 2002 gibt es in Berlin das Übungszentrum „Quelle des Mitgefühls“ (siehe www.quelle-des-mitgefuehls.de). Und seit September 2008 findet sich ein „Europäische Institut für Angewandten Buddhismus (EIAB)“ in Waldbröl bei Bonn/Köln, dem nun alle anderen Zentren zugeordnet sind, und das zertifizierte Kurse anbietet, die von Dharmalehrern in der Tradition Thich Nhât Hanhs geleitet werden.

Darüber hinaus bildeten sich in vielen Ländern Praxisgemeinschaften (‚Sanghas‘) wie die unsere, die sich regelmäßig treffen und gemeinsam im Geiste von Thich Nhât Hanh praktizieren (mehr dazu hier).

Kontakt zur Stuttgarter Sangha
Thayhoefle@t-online.de

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